1998 war dann das Jahr der Schippe und der Harke.
Man glaubt gar nicht wie viel 30 m³ Mutterboden ist.
Da kommt also ein riesiger LKW und kippt dir einen riesen Haufen
aufs Grundstück. Und du denkst
¨na dann man los ..¨, ne ne sagt der Fahrer,
er kommt noch zwei mal. Oh je, da liegen also nun drei Haufen und wollen auch
noch gleichmäßig verteilt werden.
Nächste Spende an den Baumarkt, Schubkarre, Spaten, Harke kaufen
und los. Erste Schubkarre volladen, verteilen, glattharken, zurückfahren
......... fünfzehnte Schubkarre volladen, verteilen, glattharken,
zurückfahren, nanu an dem ersten Haufen ist kaum zu sehen das
da was weniger geworden ist.
Jetzt bekommen langsam auch die einschlägigen Garten- und
Pflanzenmärkte ihre Zuwendung. Zwischendurch wird noch ein wenig
(schlappe 30m) Hecke gepflanzt. Rasensamen gekauft!
(viele Monde später) Es ist geschafft, alles Verteilt
und plattgemacht. Nun wird der Rasen angesäht und der Schlauch
inklusive Rasensprenger kommt zu seinem Recht. Dafür beschränkt
sich jetzt die begehbare Grundstücksfläche auf 10 m² Terrasse und
ein wenig Weg, da auf dem frisch angesähtem Rasen nicht
rumgelatscht werden darf.
(einige m³ Wasser später) Es ist ein Rasenmäher fällig, der
Baumarkt ruft wieder. Und absofort ist trimmdich angesagt, spätestens
alle 14 Tage, Rasenmäher schieben.
Als nächstes werden schon die Weckgläser bereitgestellt,
na oder sollten wir vielleicht doch erst die Obstbäume pflanzen.
Ein Apfel-Korn und eine Birne-Helene soll es sein, aber im Gartencenter
redet man uns die wieder aus, wir kaufen einem Boskop Apfel- und zu WilliamsCrist Birnenbaum.
So nun noch schnell ein Säckchen Pflanzerde, zwei Holzpfähle, etwas
Bastschnur und ab nach Hause und den Spaten gezückt.
So das wäre also auch im Garten vergraben. Nun kann man sich auch
schon einmal ein Päuschen genehmigen und ein wenig dem Grillen
zuriechen. Mit einer geringfügigen Spende an den Baumarkt und etwas
handwerklichem Geschick ist das Produktionsmittel für Grillsteaks
u.ä. schnell in Betrieb genommen.
Nur schade das es schon fast wieder Winter ist. Aber es gibt ja auch noch
im inneren des Hauses ein noch unausgebautes Dachgeschoß. Tja ja, ( ich
glaube wer mein gesültze bis hier gelesen hat weiß was
jetzt unweigerlich folgen muß, ja richtig ....) eine weitere Spende an
den Baumarkt folgt: vierzig Rigipsplatten, jede Menge Schrauben, viele
viele Kanthölzer. Man nehme also diese Kanthölzer und verteile
sie gleichmäßig unter Verwendung der mitgekauften Schrauben
von innen an den Dachschrägen, immer schön im Abstand der
Breite der Rigipsplatten. Übrigens ¨ Ein dreifach Hoch,
dem Erfinder des Akkuschraubers ¨, ohne solch Gerät ist sonst
spätestens nach der dritten Schraube für jede ungeübte
Handsehne Schluß. Da ich mich solch eines Schraubenfastvonalleineeindrehdigs
im Baumarkt bemächtigt habe gehts also flink aus dem Handgelenk weiter.
Nun noch schnell die Mittelwand stellen und schon kann man sich ein
Schälchen, nein nicht Kaffee, nein Gips einrühren und ihn
in alle Fugen streichen. So jetzt ist Pause, denn der Gips muß
Gott sei Dank erst einmal trocknen. Uff.. Jetzt wird das Ganze noch
mit einem (diesmal geht der Baumarkt leer aus, denn der ist geborgt)
Schwingschleifer glattgebrummt. Der Rest des Jahres ... (siehe ab der
im Jahr 1997 gemerkten Stelle)
... und weiter gehts im Jahr 1999
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